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Fahrdienste kritisieren verschobene Eröffnung vom Flughafen Berlin-Brandenburg

21. Mai 2012

Da haben wir uns schon auf den letzten Flug von Tegel gefreut und sehnsüchtig unsere erste Fahrt zum neuen Berliner Flughafen Willy Brandt geplant, bereits den gesamten Fahrservice umorientiert – den die Anfahrt ist dann mehr als doppelt so weit – nun wird die Eröffnung auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Hauptstadtflughafen wird erst im kommenden Jahr seinen Betrieb aufnehmen. Die gesamte Branche ist enttäuscht und man möchte dem Aufschub nicht so recht glauben.

Der Aufsichtsrat hatte den ursprünglichen Eröffnungstermin am 3. Juni um gut neun Monate verschoben, schreibt die Welt. Begründet wurde die Entscheidung mit der noch nicht funktionstüchtigen Brandschutzanlage. Das Kontrollgremium beurlaubte Technik-Chef Körtgen und entzog dem Architekten-Konsortium PGBBI die Generalplanung.

Er halte den 17. März 2013 angesichts des herrschenden Chaos für unrealistisch, sagte der Flughafenexperte Dieter Faulenbach da Costa. Die Fluggesellschaft Air Berlin, größter Kunde des Flughafens, kritisierte die Entscheidung scharf, wie die Süddeutsche schrieb. Air Berlin befördert in der Hauptstadt ein Drittel der Passagiere, mehr als die Konkurrenten Lufthansa und Easyjet. „Wir erleiden dadurch nicht nur einen wirtschaftlichen, sondern auch einen Imageschaden für unser Drehkreuz, der finanziell kaum zu beziffern ist“, kritisierte Mehdorn. Die Terminentscheidung für den nächsten März sei einvernehmlich getroffen worden, sagte Verkehrsstaatssekretär Rainer Bomba für die Bundesregierung. Der Bund trägt die Flughafengesellschaft zusammen mit den Ländern Berlin und Brandenburg.

Über den schon jetzt überlasteten alten Flughafen Tegel sollen schon im Sommer mehr Flüge vor allem der Lufthansa und von Air Berlin abgewickelt werden. Für das Gepäck der Umsteiger von Air Berlin müssten mehr Dienstleister eingesetzt werden. Schwierigkeiten werdn auch für den kommenden Winter gesehen, wenn in Tegel mehr Maschinen enteist werden müssten. Ein noch weiter Weg ist zu gehen, bis alle Berliner Passagiere vom Internationalen Flughafen Berlin Brandenburg in die weite Welt reisen können. Planung und Realisierung von Großbauprojekten wie Flughäfen sind wahre Wunder, doch überall auf der Welt schafft man gewisse Deadlines und Bauabschnitte zu koordinieren – warum nicht auch in Berlin?

Dabei begann doch alles so viel versprechend:

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